Archive for März, 2008.

Spiritueller Tanz

Eine Art des spirituellen Tanzes ist der sogenannte Geistertanz, welcher in der schamanistischen Tradition der nordamerikanischen Indianer steht. Er verspricht, das die Ahnen sich wieder erheben und die weißen Eindringlinge verschwinden würden. Zudem würden die Ureinwohner in einem Paradies leben können.

Der Geistertanz selber war hier mehr ein Mittel: Frauen und Männer formierten sich zu einem Kreis und hielten sich beim Klang der Trommel an der Hand. Des weiteren wuden vorgeschriebene Geistertanzlieder gesungen, von den Schlägen intoniert und der Kreis setzte sich seitwärts in Bewegung.
Diese Form des Tanzes erinnert auch sehr an die ausdauernden Büffel-Tänze der Vergangenheit. Eine Lebensgrundlage der Prärie-Indianer.

Ein weiterer spiritueller Tanz kommt aus dem Orient beziehungsweise aus Afrika: der Bauchtanz.
Dieser diente wohl als eine Art Fruchtbarkeits- Anbetungs- und Gebärtanz. Nachweislich ist dies nicht, da erste Aufzeichnungen erst im 17. Jahrhundert zu finden sind.
Auf einen Reisenden wirkt der Bauchtanz als überaus exotisch, da grade den Europäern die orientalische Welt mit ihren versteckten Zeichen veschlossen bleiben wird.

Zuletzt ist als spirituelle Tanzform die Tanztherapie zu nennen, hier dient der Tanz ausschließlich der physischen und psychischen Integration der Person, da es sowohl die Körper- wie auch die Selbstwahrnehmung steigert.

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Orientalischer Tanzstil

Der orientalische Tanzstil ist darauf ausgelegt, die weibliche Seite hervor zu heben und symbolisiert gleichzeitig die Fruchtbarkeit der Frau in vielen Kulturen.

Im nahen Osten, wo dieser Tanzstil ganz besonders gelebt wird, wird er zumeist im Kreise von Freunden bei gemeinsamen Treffen zelebriert, an Instrumenten sind meist nur eine Flöte und eine kleine Trommel vonnöten.
Mittlerweile hat der orientalische Tanzstil endlich seinen Weg nach Europa gefunden, was nicht zuletzt auch an der derzeitigen Pop-Industrie liegt.

Jedoch sind die meisten Frauen, welche diesen Tanz erlernen durchaus bewandert in die Symbole des Tanzes und auch fasziniert von der ausgedrückten Anmut und Vitalität.
Heute beginnen auch immer mehr Männer diesen Tanz zu lernen, um ein Gebiet zu erforschen, welches ihnen bis dato noch verschlossen war.

Insgesamt gesehen ist der orientalische Tanz etwas, das sowohl schön anzusehen ist, wie auch, das es die innere Ausgeglichenheit fördert. Man lernt seinen eigenen Körper hiermit besser kennen.

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Latinmusik

Latin ist eine Mischung aus spanischen Melodien und afrikanischen Rhythmen. Latin besteht aus mehreren Stilen und wird in unterschiedliche Gruppen unterteilt. die ältesten Stile entwickelten sich bereits im 18. und 19. Jahrhundert, wozu auch der Samba aus Brasilien oder der Merengue aus Kuba gehören. Aus diesen traditionellen Stilen entwickelten sich im 20. Jahrhundert neue Formen, die zudem teilweise mit anderen urbanen Musikrichtungen mischten. Hierzu zählt beispielsweise der argentinische Tango. Ein Beispiel für eine Mischform ist der Bossa Nova aus Brasilien, der eine Mischung aus Jazz und regionalen Musikstilen ist. In der heutigen Zeit werden die ursprünglichen Latinstile, durch moderne Musikrichtungen beeinflusst. So sind neue HipHopstile enstanden, die mit Stilrichtungen wie Merengue oder Salsa gemischt wurden. Auch House- oder Technomusik wird von Latinstilen stark beeinflusst und entwickelt neue Genres. Die lateinamerikanischen Länder haben alle Stile entwickelt, die von einheimischen Musikrichtungen beeinflusst wurden. Der Tango ist typisch argentinisch oder der Samba speziell in Brasilien populär.
Bekannte Latinmusiker sind u.a. Juanes, Shakira oder Gloria Estefan.

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Ballett

Unter dem Begriff “Ballett” versteht man einen künstlerischen Bühnentanz, der von Frauen dominiert wird. Ballett wird besonders im Tanztheater oder in der Oper einem großen Publikum präsentiert.

Beim Ballett werden durch viele nonverbale Gestiken und Mimiken Gefühle zum Ausdruck gebracht. Die Techniken sind schwer zu erlernen und erfordern ein hohes Maß an Geschick, Kraft und Ausdauer und ein hartes Training. Typische Formen von Balletttänzerinnen sind das Stehen auf den Fersen oder das gefühlvolle Pirouettendrehen. Verschiedene Figuren müssen vor dem Auftritt in einer bestimmten Reihenfolge einstudiert werden und auf Knopfdruck vor den Zuschauern abrufbereit sein.

Ballett wird aber nicht nur künstlerisch im Theater oder in der Oper aufgeführt. Es gilt auch als offizielle Sportart, in der regelmäßig deutsche Frauenmannschaftsmeisterschaften ausgetragen werden. In Vereinen üben dann Gruppen von Frauen bestimmte Figuren ein, die dann einer Fachjury synchron (gleichzeitig) vorgeführt werden müssen. Das Schwierigkeit an einer Synchronfigur besteht darin, dass alle Teammitglieder einer Vereinsmannschaft zum selben Moment dieselbe Figur darbieten müssen. Je mehr Mitglieder eine Mannschaft hat, umso schwieriger wird die Korrektheit einer Figur. Die Jury wird nur dann äußerst beeindruckt sein, wenn eine oder mehrere Synchronfiguren innerhalb der Mannschaft auch tatsächlich gelingen! Dann wird auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Trainerin begeistert sein!

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Jazz Dance

Jazz Dance ist eine sehr abwechslungsreiche Ausdrucksform des Tanzens. Es kommt vor allem auf Körperspannung und die Fähigkeit an, seine einzelnen Körperteile isoliert voneinander bewegen zu können. Eine ähnliche Tanzform ist der Modern Dance, der sich zwar im Stil kaum unterscheidet, jedoch noch ausgefallenere Tanzfiguren beinhaltet. Beim Jazz Dance werden auch Elemente des Balletts verwendet. Jedoch tanzt man hierbei eher einwärts, während beim Ballet die Füße immer so weit wie möglich nach außen positioniert sein sollten. Jazz Dance ist Lebensfreude pur. Sprünge und lockere und gleichzeitig anmutige Schrittkombinationen sind Markenzeichen dieses Tanzstils. Im Gegensatz zu Street Dance und Urbandance kommt Jazz Dance ohne Breakdance-Einlagen und Saltos aus. Jazz Dance kann sowohl solo als auch in der Gruppe getanzt werden. Jazz Dance ist schnell und rhythmisch. Jazz Dance wird meist zu schnellen Pop- oder Rocksongs bzw. aktueller Chartmusik getanzt. Meist tanzen eher Mädchen und Frauen Jazz. Die Tänzerinnen müssen sehr beweglich und gelenkig sein. Jazz Dance wird häufig mit Showtanz assoziiert

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Street Dance

Streetdance ist eigentlich ein übergreifender Titel, welcher einige Tanzstile betrifft, die nicht an Tanzschulen gelehrt worden sind.

Am Häufigsten ist er auf Straßen und Plätzen anzutreffen, aber auch in Nachtclubs und auf Schulhöfen wird dieser Tanzstil oft gezeigt.

Hier findet man einen freundlichen, offenen und in sehr vielen Fällen auch einen improvisationsfreudigen Tanzstil vor.
Man ist als Tänzer unterhaltsam und das Publikum wird daher oft in die Tänze mit einbezogen.

Beim Streetdance werden verschiedene Tanzstile getanzt. Einer davon ist der bekannteste Stil des Streetdance, der Breakdance.

Der Tanz der in den 80er Jahren in den afroamerikanischen und puertorikanischen Vierteln in den Großstädten kreiert wurde, hat verschiedene schwierige akrobatischen Merkmale aufzuzeigen.
Man spricht heute sogar davon, dass diese Art des Tanzes die krimminelle Vergehen der Jugendlichen gesenkt hat. Viele Jungendliche, die als Freizeitbeschäftigung den Breakdance wählten, haben somit eine Möglichkeit zu den vielen Straßengangs gefunden.
Breakdance ist untrennbar mit der Musikrichtung Hip Hop verbunden.
Die heutige Hip Hop Bewegung konzentriert sich auf die Musikrichtungen Rap und Hip Hop.

Krumping, auch eine Art des Breakdance, der sich aber durch seine eigene Wettbewerbsform unterscheidet.
Man tanzt hier einen sehr schnellen und ausdrucksstarken Tanz.
Es werden grundsätzlich Geschichten beim Krumping getanzt und diese wiederum erinnern häufig an bestimmte Stammesriten.

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Musikgeschichte

Die Musik begleitet den Menschen schon seit jeher. Sie ist ein Teil des Menschen, die sich im Laufe der Jahrtausende weiterentwickelt hat. Beriets in der Urzeit gab es Musik. Die Melodien bestanden damals meist nur aus 2 Tönen, doch schon bald gab es eine Weiterentwicklung zur Dreitonmusik.

Auch wurde die Musik bereits schon früh von Musikinstrumenten begleitet. Dabei war die Lautstärke, die erzeugt wurde relativ leise. Man stellte fest mit der Steigerung der Instrumentenanzahl, steigt auch die Lautstärke. Im Laufe der Entwicklung bekamen die Instrumente einen stärkeren Ton und somit wurde auch eine Steigerung der Dynamik möglich.
Im Allgemeinen wird die Musikgeschichte in verschiedene Epochen aufgeteilt.

Hier findet man die “Musik des Mittelalters”, diese Epoche beschreibt die Musik vor und nach dem 13. Jahrhundert.
Danach folgte die “Musik der Neuzeit”, dort werden alle Musiken des 14. bis 19. Jahrhunderts zusammengefasst. Zu guter letzt, folgt die “Musik der Moderne und Postmoderne”, unter dieser Epoche fällt die Musik des 20. Jahrhunderts.

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Tanzstile

Musik Blog zu den einzelnen Tanzstilen