Spiritueller Tanz
Eine Art des spirituellen Tanzes ist der sogenannte Geistertanz, welcher in der schamanistischen Tradition der nordamerikanischen Indianer steht. Er verspricht, das die Ahnen sich wieder erheben und die weißen Eindringlinge verschwinden würden. Zudem würden die Ureinwohner in einem Paradies leben können.
Der Geistertanz selber war hier mehr ein Mittel: Frauen und Männer formierten sich zu einem Kreis und hielten sich beim Klang der Trommel an der Hand. Des weiteren wuden vorgeschriebene Geistertanzlieder gesungen, von den Schlägen intoniert und der Kreis setzte sich seitwärts in Bewegung.
Diese Form des Tanzes erinnert auch sehr an die ausdauernden Büffel-Tänze der Vergangenheit. Eine Lebensgrundlage der Prärie-Indianer.
Ein weiterer spiritueller Tanz kommt aus dem Orient beziehungsweise aus Afrika: der Bauchtanz.
Dieser diente wohl als eine Art Fruchtbarkeits- Anbetungs- und Gebärtanz. Nachweislich ist dies nicht, da erste Aufzeichnungen erst im 17. Jahrhundert zu finden sind.
Auf einen Reisenden wirkt der Bauchtanz als überaus exotisch, da grade den Europäern die orientalische Welt mit ihren versteckten Zeichen veschlossen bleiben wird.
Zuletzt ist als spirituelle Tanzform die Tanztherapie zu nennen, hier dient der Tanz ausschließlich der physischen und psychischen Integration der Person, da es sowohl die Körper- wie auch die Selbstwahrnehmung steigert.